Illustrierte Klassiker

Literarische Adaptionen in Form von Comics liegen im Trend. Sagen Bilder manchmal mehr als tausend Worte?

Vor allem viele Klassiker liegen mittlerweile (zum Teil sogar mehrfach) als Graphic Novel vor – von Georg Büchners „Woyzeck“ über Mary Shelleys „Frankenstein“ bis hin zu Marcel Prousts „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“. Doch auch immer mehr Bücher zeitgenössischer Autoren wie Marc-Uwe Kling (Die Känguru-Chroniken) oder Volker Kutscher (Der nasse Fisch) werden inzwischen in meist bunte, bisweilen schwarz-weiße Bildgeschichten übertragen. Dabei reichen die Wurzeln des Genres gleich mehrere Jahrzehnte zurück: Schon 1941 startete ein US-amerikanischer Verlag die überaus erfolgreiche Reihe Classics Illustrated, die jungen Leserinnen und Lesern Werke der Weltliteratur mithilfe des Mediums Comic näherbringen wollte und von der bis heute ein erfolgreicher deutscher Ableger existiert. Die Sendung von Christian Blees hinterfragt den Reiz der „illustrierten Klassiker“ und stellt aktuelle Neuerscheinungen vor.

Sendetermin: Freitag, 17. Juni 2022, 19.30 Uhr, auf Deutschlandfunk Kultur.

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